Author Archives: steve

KDE 4.7 LibreOffice ToolTips bzw. Hints lesbar machen

Seit dem Update auf KDE 4.7 waren bei mir die ToolTips nicht mehr zu lesen, da der Hintergrund dunkelgrau war und die Schrift schwarz.

Dies ist grundsätzlich nur ein kleines Problem, wobei man erstmal wissen muss, woran es eigentlich liegt. ;-)

Es muss nur eine kleine Einstellung unter KDE vorgenommen werden. Dazu gehen wir in die Systemeinstellungen und Klicken auf “Erscheinungsbild von Anwendungen”. Im sich öffnenden Fenster im ersten Tab namens “Anwendungen” befindet sich der Punkt “Stil der Bedienungselemente”. Aus dem Auswahlmenü muss der Punkt “GTK+-Stil” ausgewählt werden. Dann auf den Button “Anwenden” klicken und das war es. Nun werden die ToolTips korrekt angezeigt. Hintergrundfarbe: blau; Schrift: schwarz.

Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Systemeinstellungen sehen nun nicht gerade mehr schön aus. Vielleicht weiß jemand dazu noch einen Tipp. Habe alle Bedienelementstile ausprobiert, jedoch ist “GTK+-Stil” das einzigste, welches die ToolTips lesbar macht.

Screencast-App gesucht

Kennt jemand eine Screencast-App, die noch aktiv weiternetiwckelt wird? Die ist bei Istanbul, recordmydesktop und xVidCap nicht der Fall und alle Funktionieren nicht. Es ist zum schreien. recorditnow kann die Temp-Datei nicht umbenennen (auf wenn ich das Programm mit root-rechten starte), istanbul macht grauenhafte Aufnahmen (ein bild aller 5 sekunden und dann noch fehlerhaft), xvidcap ebenso. Ich bin am verzweifeln.

Recordmydesktop funktioniert prinzipiell, jedoch kann keine Maus aufgenommen werden. Es gibt nur die Option, die Maus zu deaktivieren, was ich für ziemlich sinnlos halte, da die Maus sowieso nicht aufgenommen wird…

Ich suche eine Screencast-App, die auch Ton aufzeichnet.

Danke schon mal im Vorraus!!

Thinkpad T510: KDE und Fingerprint

Den Artikel dazu schreibe ich später. Hier erstmal ein paar Links, die weiterhelfen:

http://linuxlandit.blogspot.com/2011/07/fprint-project-aims-to-plug-gap-in.html

http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_enable_the_integrated_fingerprint_reader_with_ThinkFinger

Fingerprint unter Gnome:

http://wiki.ubuntuusers.de/fprint

http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=760018

KDE:

http://thinksilicon.de/50/HowTo-Login-ueber-Fingerprint-pam_fprint-so.html

http://lists.kde.org/?l=kde-devel&m=125803363002096&w=2

fprint-Projekt:
libfprint – http://www.freedesktop.org/wiki/Software/fprint/libfprint
fprintd – http://www.freedesktop.org/wiki/Software/fprint/fprintd
fprint-demo – http://www.freedesktop.org/wiki/Software/fprint/fprint_demo

Thinkpad T510: Internes UMTS/HSDPA-Modem installieren

Wer unter Linux – speziell K/Ubuntu 11.04 – das interne UMTS/HSDPA-Moden nutzen möchte muss es leider erst installieren. Der aktuelle Kernel unterstützt es noch nicht.

Dies ist in doch relativ einfachen Schritten zu erledigen. Viele Informationen habe ich aus dem Artikel von thinkpad-wiki.org entnommen. Wer ein ähnliches Gerät besitzt sollte einfach mal da vorbeischauen.

Als erstes benötigt man die Firmware, welche leider nicht zum direkten download angeboten wird. Diese muss aus der original Installation entpackt werden. Unter Ubuntu habe ich es leider nicht hinbekommen, da immer nur der Verzeichnisbaum ohne jegliche Dateien entpackt wurde. Ich entschied mich dazu das ganze in einer virtuellen Maschine mit Windows zu erledigen.

Firmware-Download

Die folgende Datei muss heruntergeladen werden:
ThinkPad Wireless WAN (UNDP) Driver (ca. 46 MiB)

Diese Anwendung nach dem Download ausführen und alle Voreinstellungen belassen. Nun öffnen wir eine Windows-Konsole mit SUPER+R und geben folgendes ein:

msiexec /a C:\WWANQLDriverGobiInstaller.msi /qb TARGETDIR=C:\DRIVERS\GOBI

Die Dateien aus dem Installationsarchiv wurde nach C:DRIVERSGOBI entpackt. Den gesamten Ordner kopieren wir uns jetzt in den Download-Ordner unseres Ubuntu-System. (Von mir aus per USB-Stick)

Unter Ubuntu benötigt man nun auch eine Konsole. Es muss noch ein Ordner angelegt werden, in den man die Firmware hinein kopiert.

sudo mkdir -p /lib/firmware/gobi

Die Dateien befinden sich nun unter /home/$USER/Downloads. In der Konsole muss man nun folgendes eingeben:

sudo cp /home/$USER/Downloads/GOBI/UMTS/amss.mbn /lib/firmware/gobi/
sudo cp /home/$USER/Downloads/GOBI/UMTS/apps.mbn /lib/firmware/gobi/
sudo cp /home/$USER/Downloads/GOBI/6/UQCN.mbn /lib/firmware/gobi/

Nun installieren wir den gobi-loader, welcher die proprietären Treiber beim Systemstart lädt. Dazu muss das Repository zu der Softwareliste hinzugefügt werden.
Dazu in einem Terminal folgendes eingeben:

sudo add-apt-repository ppa:linrunner/thinkpad-extras
sudo apt-get update && sudo apt-get install gobi-loader-tp

Anschließend nur noch neustarten und es ist erledigt. Beim nächsten start wird man automatisch nach der PIN der SIM-Karte gefragt. Das weitere Einstellen der Verbindung erfolgt über den Network-Manager.

Viel Spaß damit ;-)

Tab eines dijit.layout.TabContainer’s auswählen

Wenn man das Objekt des Tabs hat:

dojo.require("dijit.layout.TabContainer");
dojo.require("dijit.layout.ContentPane");

// TabContainer erstellen
tcMain = new dijit.layout.TabContainer({
        region: "center",
        useMenu: "True",
        useSlider: "True"/*,
        tabPosition: "right-h"*/
});

// Tab (ContentPane) erstellen
var tab = new dijit.layout.ContentPane({
        title: "tab",
        id: "tabName",
        closable: "True",
        href: "inhalt.html"
        });
tcMain.addChild( tab );

// Tab auswählen
tcMain.selectChild( tab );

Ansonsten auf die ID des Tabs zurückgreifen, die man beim Erstellen zugewießen hat:

tcMain.selectChild( dojo.byId("tabName") );

Dojo einbinden

Einbinden der Bibliothek:

Von Google:



Zum Debuggen geeignet, da besser lesbar:



DVB-S2 – HDTV unter Ubuntu/ Linux

Hallo liebe Ubuntu-Gemeinde!

Dies ist nur ein Erfahrungsbericht. Eine Anleitung, welche Repos etc. werde ich später noch posten.

Meine Ausgangssituation:

Wie man aus meinen anderen Artikeln herauslesen kann, beschäftige ich mich schon eine Weile mit TV/ XBMC unter Linux.
Meine TV-Karte war eine TerraTec S7 (DVB-S2).

Ich habe jede Version von Ubuntu/ VDR/ XBMC ausgetestet – in der Hoffnung endlich Fernsehen und(!) HDTV unter Linux schauen zu können. Zumal hat mich dieses Prinzip der TV-Server-Software begeistert, womit ich einen Server aufsetze und dann von überall in der Wohnung an jedem PC Fernsehen schauen kann – und auch umschalten kann. Leider wird die S7 noch kaum bis gar nicht unterstützt. Ich habe es hinbekommen (XBMC + VDR + v4l-Treiber) dass sie lief, jedoch sehr instabil. Bei den einfachsten Aufgaben stürzte der VDR-Server oder XBMC ab. Es war kein wirkliches Fernsehen, eher ein ständiges Basteln.

Somit entschied ich mich den HTPC vorerst mit Windows 7 zu betreiben. Die beiliegende Software “TerraTec Home Cinema” war/ ist nicht zu gebrauchen. Es ruckelt und ist umständlich zu bedienen. Zumal muss die TV-Karte am HTPC angeschlossen sein und das Client-Server-Prinzip ist natürlich auch nicht möglich ist. Ich entschied mich das Media Center zu verwenden. Ja, das ist das nächste Kapitel. Zwar läuft im WMC TV, jedoch wird meine Filmsammlung auf dem Server nur zu einem Teil eingelesen – ein sehr geringer Teil. Viele Formate werden nicht unterstützt und mir fehlt die Möglichkeit das Interface anzupassen. WMC ist auch nicht gerade schnell. Sehr träge will ich mal sagen.

Nun entschied ich mich eine neue Ubuntu-taugliche TV-Karte zu kaufen. Ich entschied mich nach langem Suchen für die TechnoTrend TT-connect S2 3650. Ein erster Test zeigte mir: Am HTPC angeschlossen, VDR und XBMC installiert und – es funktioniert. Im Verhältnis zur S7 sehr stabil. Durch vieles Stöbern in Foren erfuhr ich, dass TVHeadend nun auch noch TimeShift ermöglichen soll. So entschied ich mich es zu testen. Ich deinstallierte VDR und installierte TVHeadend.
Die Konfiguration ging auch schnell von der Hand. Das Webinterface aufgerufen, Karte konfiguriert und den Sendersuchlauf gestartet. Als der Suchlauf durch war, noch die Sender gemappt und fertig. (Das Mappen dauerte am längsten) Erstmal natürlich schnell XBMC für TVHeadend-Zugriff konfiguriert und es funktionierte. Leider ohne TimeShift – Schade. Aber die Umschaltzeiten sind unglaublich. Vielleicht eine halbe Sekunde – das kann nicht mal VNSI.

Die Weboberfläche hat mir sehr gefallen. Alle Einstellungen im Browser tätigen – ohne SSH oder sonstige umständliche Wege. Es bietet zwar noch nicht den Umfang von VDR aber ist – gerade für Anfänger – superleicht zu bedienen und ist sehr schnell eingerichtet.


TV mit Totem

Eine zweite TV-Karte

Nun musste ich gleich meine zweite TV-Karte anschließen (DVB-T), um zu sehen was passiert. Konfiguriert und Sendersuchlauf durchgeführt. Nun die Frage: War macht TVHeadend nun mit den Sendern, die ja eh schon verfügbar sind?
Ein Problem von DVB-S(2) ist, dass man gleichzeitig entweder nur horizontale oder vertikale Sender schauen kann. Wenn man jetzt zum Beispiel auf einem PC RTL schaut, kann man auf einem anderen PC kein ProSieben schauen, sondern nur einen anderen horizontalen, wie zum Beispiel VOX.
Dieses Problem löst sich damit, dass bei TVHeadend einem Sender mehrere Quellen zugeordnet sind. Wenn eine Quelle von einem Sender bereits durch einen Client verwendet wird, wird halt eine andere Verfügbar Quelle verwendet. Es ist also möglich auf einem PC ProSieben und VOX gleichzeitig zu schauen.
Dies macht TVHeadend selbstständig. Man muss sich also um solche Dinge nicht kümmern.

Aber

Leider weist TVHeadend noch einige Defizite auf. Es ist zum Beispiel noch nicht möglich eine TV-Karte zu deaktivieren/ zu löschen, weil sie nicht mehr verfügbar ist. Es gibt noch einige Probleme bei Aufnahmen (Abstürtze von TVHeadend). Es ist nicht mögich Sender zu löschen/ zu deaktivieren. Letzter Punkt bringt einen Nachteil: Beim starten von XBMC läd dieses die EPG-Daten für alle (mitunter Hunderte) Sender. Dies kann dann unter umständen bis zu einer Minute dauern.
Zu den Aufnahme-Problemen sei noch dazu gesagt, dass es jetzt bei mir relativ gut läuft. Ich habe ein paar automatische Aufnahmen hinzugefügt und diese werden ohne Probleme aufgenommen. Probleme treten auf, wenn man auf den “Aufnahme”-Knopf auf der Fernbedienung drückt, oder anderweitig versucht eine Aufnahme zu starten.
Die Sender lassen sich Sortieren. Somit sind die Sender, die man benötigt im oberen Teil der Liste und nicht darin verstreut. Dazu muss in der Senderliste im Webinterface die “Number” für die Sender gesetzt werden. Diese müssen nicht für alle gesetzt werden. Nur für die, die man benötigt. Die anderen Sender werden hinten herangesetzt.

Clients

Der Hauptclient ist derzeit noch XBMC. Leider habe ich keine weiteren Clients gefunden, die das HTSP-Protokoll in der Art und Weise unterstützen. Mit Totem und VLC war das Abspielen einzelner Sender möglich, jedoch muss bei Totem jedes Mal das Webinterface aufgerufen werden und der Sender ausgewählt werden, da Totem die Authentifizierung nicht unterstützt. Das schaut bei VLC schon anders aus. Da kann ich mir meine Senderliste in Form eine m3u8-Datei zusammenstellen und in VLC aufrufen. VLC fragt nun bei jedem Senderwechsel nach dem Benutzernamen und Passwort – was auf die Dauer anstrengend ist. VLC bietet leider noch nicht die Möglichkeit das Passwort zu speichern, aber ansonsten Funktioniert es einwandfrei. Vor allem läuft bei allen Clients HDTV ohne Probleme – kein bisschen Ruckeln. Super ;)
Ich habe zwar gelesen, dass es auch mit Kaffeine und MythTV möglich ist, jeder habe ich es nicht hinbekommen. Diese Programme bieten keine Einstellungsmöglichkeiten dafür (zumindest nicht sichtbar).


TV mit Totem

Fazit

TVHeadend ist auf einem gutem Weg. Es existieren zwar noch einige Fehler, jedoch werden diese natürlich irgendwann beseitigt. Dies kann man in der Roadmap nachlesen. Da ist auch herauszulesen, dass Funktionen, wie das deaktivieren von DVB-Sourcen ab Version 3 möglich sein soll.
Es ist sehr einfach zu bedienen und vor allem auch einzurichten. Die Oberfläche ist sehr Benutzerfreundlich – leider noch nicht Deutsch.
Die Interaktion mit XBMC ist noch etwas eingeschränkt – was aber auch am XBMC liegt, welches in der Version 11 (mit PVR) auch nur als Testversion zur Verfügung steht.
Es spielen viele andere Faktoren eine Rolle, ob es funktioniert. Der Treiber, der Client (XBMC), TVHeadend. Alles weist seine Eigenheiten auf.
XBMC 11 mit PVR wird erst am 31.12.2011 veröffentlicht, wobei ich annehme, dass es länger dauern wird. Der eigentliche Releasedate war – ich glaube – im Mai 2011. Es fehlen noch einige Funktionen, jedoch läuft es -relativ- stabil.
ch kann jedem empfehlen sich TVHeadend anzuschauen, da es eine wirkliche Alternative zu VDR ist.
Ich hoffe Euch einige Informationen geben zu können und wünsche viel Spaß mit TV unter Ubuntu. ;)

Installation von XBMC mit VDR unter Ubuntu 10.04

[notice]Wichtiger Hinweis:
Die hier verwendete Software ist noch in Entwicklung. Es ist Software, die nicht fehlerfrei ist und in der noch nicht alle Funktionen integriert sind. Diese Software ist nur dafür gedacht, um zu schauen, wie weit die Entwickler mit ihrer Arbeit sind und um zu testen, welche Fehler noch enthalten sind. Wir verwenden diese Software deshalb, weil die stabilen Versionen die von uns gewünschten Funktionen noch nicht bieten. Es kann also vorkommen, dass die Software bei der Installation funktioniert und beim nächsten Update nicht mehr.[/notice]
Als erstes müssen die benötigten Repositories zu Datei /etc/apt/sources.list hinzugefügt werden. Dazu öffnen wir ein Terminal und geben folgendes ein:

  1. sudo add-apt-repository ppa:yavdr/testing-vdr
  2. sudo add-apt-repository ppa:henningpingel/xbmc
  3. sudo apt-get update
sudo add-apt-repository ppa:yavdr/testing-vdr
sudo add-apt-repository ppa:henningpingel/xbmc
sudo apt-get update

TV-Karten Treiber installieren

Welchen Treiber man für seine TV-Karte benötigt muss man leider selbst herausfinden. Es existieren zwei Treiberpakete:
v4l-dvb-dkms und s2-liplianin-dkms. Beide Pakete beanspruchen sehr viel Zeit für die Installation, da diese erst Kompiliert werden. Das heißt, man muss keine weiteren Eingaben tätigen, jedoch warten. :(

Die TerraTec S7 benötigt das v4l-dvb-dkms-Treiberpaket. Die Installation erfolgt mit:

  1. sudo apt-get install v4l-dvb-dkms
sudo apt-get install v4l-dvb-dkms

Installieren

VDR installieren

Nun Installieren wir den VDR-Server, welcher uns erst ermöglicht auf die TV-Karte zuzugreifen und das Bild wiederzugeben.

  1. sudo apt-get install vdr vdr-plugin-vnsiserver
sudo apt-get install vdr vdr-plugin-vnsiserver

Installieren

Es exitieren natürlich noch weitere Server neben VNSI, ab in diesem Fall habe ich mich für den VNSi-Server entschieden, da er kurze Umschaltzeiten hat und relativ stabil läuft. Die Umschaltzeiten bei dem streamdev-Server (vdr-plugin-streamdev-server) sind ungefähr 10-20 Sekunden, was ich wirklich für eine sehr lange Zeit halte und wirkliche Vorteile habe bis jetzt auch nicht entdeckt.

XBMC installieren

Nun noch die Installation von XBMC VDR Testing.

  1. sudo apt-get install xbmc
sudo apt-get install xbmc

Installieren

Und jetzt starten wir den PC neu, damit alle Module und Treiber neu geladen werden.

  1. sudo reboot
sudo reboot

Um zu überprüfen, ob die TV-Karte nun ordnungsgemäß installiert ist, schließen wir die TV-Karte ab und öffnen ein Terminal.
Dort geben wir dmesg ein. Nun schließen wir die TV-Karte wieder an und geben erneut dmesg in die Konsole ein. Nun sollte sinngemäß da stehen, dass die S7 (MKII) ordnungsgemäß initialisiert wurde.

Die Firmware wird mit dem installierten Treiber bei Erkennen der TV-Karte automatisch heruntergeladen. Somit müssen wir uns damit nicht beschäftigen.

Senderliste importieren/generieren

Die Senderliste kann man entweder per Sendersuchlauf sich selbst generieren, was etwas Zeit in Anspruch nimmt, oder man importiert die vorgefertigte Senderliste, was ich sehr empfehlen kann.

Sendersuchlauf

In einem Terminal folgendes eingeben:

  1. sudo apt-get install dvb-apps
  2. sudo /etc/init.d/vdr stop
  3. sudo scan -o vdr /usr/share/dvb/dvb-s/Astra-19.2E > /var/lib/vdr/channels.conf
  4. sudo /etc/init.d/vdr start
sudo apt-get install dvb-apps
sudo /etc/init.d/vdr stop
sudo scan -o vdr /usr/share/dvb/dvb-s/Astra-19.2E > /var/lib/vdr/channels.conf
sudo /etc/init.d/vdr start

Senderliste importieren

(Vielen Dank Nico von loggn.de für die von ihm zur Verfügung gestellte Senderliste!)

In einem Terminal folgendes eingeben:

  1. cd /var/lib/vdr/
  2. sudo wget http://www.loggn.de/wp-content/uploads/2010/02/vdr_channels_100209.zip
  3. sudo unzip vdr_channels_100209.zip
  4. sudo rm vdr_channels_100209.zip
cd /var/lib/vdr/
sudo wget http://www.loggn.de/wp-content/uploads/2010/02/vdr_channels_100209.zip
sudo unzip vdr_channels_100209.zip
sudo rm vdr_channels_100209.zip

Um Probleme zu vermeiden, wenn der PC in den Bereitschaftsmodus herunterfährt, beenden wir den VDR-Server bevor der PC herunterfährt (suspend, hibernate) und starten ihn, wenn er wieder aufwacht (resume, thaw).

Dazu legen wir nun die Datei /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh mit root-Rechten an und machen diese ausführbar.

  1. # Datei anlegen:
  2. sudo touch /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh
  3. # Datei asführbar machen:
  4. chmod +x /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh
# Datei anlegen:
sudo touch /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh
# Datei asführbar machen:
chmod +x /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh

Wir editieren die Datei:

  1. sudo nano /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh
sudo nano /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh

Nun schreiben folgendes hinein:

  1. #!/bin/bash
  2. case $1 in
  3.     hibernate|suspend)
  4.         { /etc/init.d/dvb stop; /etc/init.d/vdr stop; /etc/init.d/lirc stop; } 2>/dev/null
  5.         ;;
  6.     thaw|resume)
  7.         { /etc/init.d/dvb restart; /etc/init.d/vdr restart; /etc/init.d/lirc restart; } 2>/dev/null
  8.         ;;
  9.     *) exit $NA
  10.         ;;
  11. esac
#!/bin/bash
case $1 in
	hibernate|suspend)
		{ /etc/init.d/dvb stop; /etc/init.d/vdr stop; /etc/init.d/lirc stop; } 2>/dev/null
		;;
	thaw|resume)
		{ /etc/init.d/dvb restart; /etc/init.d/vdr restart; /etc/init.d/lirc restart; } 2>/dev/null
		;;
	*) exit $NA
		;;
esac

Dabei ist zu beachten, dass der lirc-Dienst nicht beendet werden muss/kann, wenn er nicht installiert wurde. Es müsste aber jeder selbst wissen, ob er/sie lirc installiert und verwendet.

Die soeben angelegt Datei muss noch ausführbar gemacht werden mit:

  1. sudo chmod 700 /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh
sudo chmod 700 /etc/pm/sleep.d/mediacenter.sh

Wenn der VDR-Server bei einem Neustart des PCs nicht automatisch geladen wird, schreiben wir folgende Zeile einfach in die Datei /etc/rc.local VOR exit 0 !!!

  1. sudo /etc/init.d/vdr start
sudo /etc/init.d/vdr start

Damit der PC beim Herunterfahren in den Bereitschaftsmodus nicht einfriert müssen wir noch den Shutdown befehl der ps-utils ändern. Dazu tragen wir in die Datei /etc/vdr/shutdown-hooks/S90.custom folgende Zeile ein:

  1. echo "SHUTDOWNCMD="/usr/sbin/pm-suspend""
echo "SHUTDOWNCMD="/usr/sbin/pm-suspend""

Dieser Befehl bewirkt zudem, dass der PC mit dem Herunterfahren-Befehl der GUI nicht mehr herunterfährt und sich ausschaltet, sondern in den Bereitschaftsmodus geht.

Nun können wir die benötigten Einstellungen in XBMC vornehmen.

Um mit XBMC TV ansehen zu können, müssen wir das VDR-Plugin aktivieren. Dazu öffnen wir XBMC und gehen im Menü auf System -> Add-ons -> Aktivierte Add-ons -> VDR … Dort gehen wir auf das Plugin “VDR-VNSI-Plugin” und im sich öffnenden Fenster auf “Aktivieren”. Sollte jetzt erscheinen, dass keine Verbindung zum Server hergestellt werden kann, muss dieser noch gestartet werden. Dies geschiet mit folgender Eingabe in die Konsole:

  1. sudo /etc/init.d/vdr start
sudo /etc/init.d/vdr start

Wenn in der nun folgenden Ausgabe im Terminal etwas mit “miss” steht, starten wir den Server einfach erneut:

  1. sudo /etc/init.d/vdr restart
sudo /etc/init.d/vdr restart

Erst wenn in der Ausgabe sich das “miss” in ein “hit” verändert hat, wurde der Server erfolgreich gestartet. Dies kann z.B. auch vorkommen, wenn man neue VDR-Plugins installiert.
Nun kann die Aktivierung des Plugins “VDR-VNSI-Plugin” wiederholt werden und es wird zu keiner Fehlermeldung kommen.

Wenn dies getan ist, aktivieren wir LiveTV. Dazu gehen wir im Menü zu System -> TV -> TV Aktivieren. Nun ist der Eintrag “LiveTV” im Hauptmenü zu sehen.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Viel Spaß beim Fernsehen schauen auf deinem VDR.

Ubuntu Elementary

Es gibt viele Arten seine Oberfläche anzupassen. Eine Möglichkeit ist Elementary, welches vielleicht als elementary-theme bekannt ist. Doch Elementary ist mehr.

Ubuntu Nautilus

Der Dateimanager Nautilus, welcher unter Gnome standard ist, kann als Nautilus-Mod installiert werden. Dieser modifizierte Nautilus ist noch mit ein paar kleinen, aber wirklich sehr nützlichen, Gimmicks ausgestattet. Z.B. ist die Größenänderung der Icons in die Statusleiste integriert – da wo sie wenig Platz einnimmt. Weiterhin ist die Adressleiste in die Toolbar verschoben und besser in das Elementary-Theme integriert. Zu dem wird in der Ansicht “Orte” in der Seitenleiste der Punkt “Devices” (zu deutsch “Geräte”) angezeigt – sehr nützlich, wie ich finde.

Dadurch, dass die Adressleiste in die Toolbar integriert ist, wird eine Zeile gespart, was aber sehr viel ausmacht. Das macht sich besonders auf Netbooks bemerkbar. Ich habe den Elementary-Mod auf Netbook und Notebook installiert, weil es einfach viel schicker und praktischer ist.

Als erstes muss das Icon-Theme “elementary-monochrome” installiert werden.
Dies laden wir von folgender Seite:
http://danrabbit.deviantart.com/art/elementary-Icons-65437279

In diesem Archiv befindet sich das Archiv “elementary-monochrome.tar.gz”. Dies benötigen wir. Dazu einfach das heruntergeladene Archiv öffnen und “elementary-monochrome.tar.gz” per Drag’n'Drop z.B. auf den Desktop ziehen.

Dann:
1. Auf den Desktop gehen
2. Rechtsklick auf den Desktop und “Hintergrund und Arbeitsfläche ändern” wählen
3. Das Archiv “elementary-monochrome.tar.gz” per Drag’n'Drop in den Dialog ziehen und alle Rückfragen bestätigen.

Wer NUR das Elementary-Theme installieren möchte, muss folgendes in ein Terminal eingeben:

sudo add-apt-repository ppa:elementaryart/ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get install elementary-theme

Das Theme kann dann wie folgt eingestellt werden:
1. Auf den Desktop gehen
2. Rechtsklick auf den Desktop und “Hintergrund und Arbeitsfläche ändern” wählen
3. “Elementary” auswählen

Wer den gepatchten Nautilus installieren möchte, muss foldendes in ein Terminal eingeben:

sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Nun ist der neue Nautilus installiert. Wir starten ihn mit:

nautilus -q

Dann wie folgt vorgehen:

1. Nun lädt man sich noch das gepatchte Theme von hier herunter. (Elementary-mod) herunterladen!

2. Zur Arbeitsfläche gehen.
3. Rechtsklick auf den Desktop und “Hintergrund und Arbeitsfläche ändern” wählen
4. Die heruntergeladene Datei per Drag’n'Drop in den Dialog zu den anderen Themes ziehen und alle Rückfragen bestätigen.
5. “Elementary” auswählen.

Achtung: Wer bereits das offizielle Elementary-Theme installiert hat, wird sich wundern, dass jetzt zwei Einträge mit dem Namen “elementary” existieren. Nach meiner Auffassung (getestet) ist es egal, welches man auswählt. Ich habe beide getestet und konnte keine sichtbaren Unterschiede finden.

Elementary für weitere Anwendungen

Damit das Design eine klare Linie hat, gibt es die Möglichkeit weitere Anwendungen im Elementary-Style darzustellen.

FireFox

Für FireFox existiert ein Icon-Set, welches ihn nahtlos in das Design integriert.

Dies kann von hier heruntergeladen werden. Dann entpacken.

Nun im FireFox zu den Addons gehen – “Extras” -> “Add-ons”. Dort auf den “Installieren…”-Button klicken und das entpackte Elementary.jar auswählen.

Das Theme installiert. Nun müssen wir es noch aktivieren. Mit einen Klick auf “Theme benutzen” ist es auch schon getan.

Den FireFox neustarten.

Pidgin

Die Icons für Pidgin ladet Ihr von hier herunter (elementary Pidgin on DeviantArt). Das Archiv muss nach ~/.purple/themes entpackt werden.

In Pidgin gehen wir zu den Einstellungen: “Werkzeuge” -> “Einstellungen”
Dann zum Reiter “Themen” wechseln.
Bei Status-Icon-Thema, wählen wir “elementary.2″ aus.

Das wars.

Wer Pidgin in die Tray minimiert, so dass noch das Pidgin-Symbol zu sehen ist, kann nach dieser Anleitung das Pidgin-Icon durch die Monochrome-Status-Icons ersetzen.
Wer das Me-Menü verwendet, was wahrscheinlich sehr viele machen, kann das Icon verstecken. Dazu geht man in Pidgin zu den Einstellungen. Gleich als erste Option sieht man “Kontrollleisten-Icon anzeigen”. Aus der Liste “Niemals” auswählen.

Das wars.

Empathy

Die Icons von hier herunterladen.

Das Archiv nach ~/.icons entpacken. Empathy sollte die Icons automatisch laden, was ich leider nicht bestätigen kann, da ich kein Empathy nutze.

Have fun!

MonoDevelop 2.4 unter Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

Vor kurzem ist MonoDevelop erschienen. Wer mit Mono entwickelt möchte auch möglichst die neuste Version auf dem Rechner installiert haben.

Ubuntu Screenshot

MonoDevelop

Nun stellt sich die Frage: Woher beziehe ich Mono bzw. MonoDevelop? Und möglichst in der Art und Weise, dass es immer auf dem neusten Stand ist?

Die Antwort: badgerports

Dieses kleine Projekt hat auf deren Servern die immer aktuellste Version von Mono und MonoDevelop gehostet.
Um dieses Repo nutzen zu können muss man nur folgende Zeile in die Datei /etc/apt/sources.list anhängen.

deb http://badgerports.org lucid main

Jetzt noch den Schlüssel importieren:

gpg --keyserver subkeys.pgp.net --recv 0E1FAD0C

Danach müssen die Softwarelisten neu geladen werden. Dies geschiet mit dem Befehl:

sudo apt-get update

Danach aktualisiert man die Software mit:

sudo apt-get upgrade && sudo apt-get dist-upgrade

Alles mit J beantworten und installieren lassen.

Das wars. Schon ist man immer auf dem aktuellsten Stand, was Mono betrifft.

Have Fun!

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